Volvo Ocean Race: Stip-Visite vor dem Start in Alicante

„Never say die; thatprettymuch sums itup“. „Sag niemals sterben, das beschreibt es ganz gut“, steht auf einer der sieben Säulen geschrieben, die stellvertretend für die sieben Teams im Hafen von Alicante aufgebaut worden sind. Hier beginnt für die Besatzungen der sieben baugleichen Boote die härteste Segelregatta der Welt. Das „Volvo OceanRace“. In neun Monaten, einmal um die Welt. Ein Abenteuer, wie es sie in der heutigen Zeit nicht mehr viele gibt. Und auch, wenn eine Segelregatta eigentlich nicht unbedingt das Metier des Autofahrer Magazins ist, so freuen wir uns doch ungemein, dass wir auf Einladung von Volvo beim  Auftakt-Hafen-Rennen vor der eigentlichen Regatta dabei seien konnten.

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Der PKW-, und LKW-Hersteller zeichnet sich verantwortlich für die Einsatzgeräte der Mannschaften, das neue Einheitsboot „Volvo Ocean 65“. 20,4 Meter lang und 4,5 Millionen Euro teuer (ohne Segel!). Ein in Carbon gebackener Traum für jeden Segler.

Die Mannschaften für das Rennen rund um den Globus zählen zwischen neun und vierzehn Mitglieder. Ein reines Frauenteam ist dabei, und auch eins, das mit Menschen antritt, die verschiedenste Altersgruppen vertreten und zusätzlich alle ein Handicap in Form einer körperlichen oder geistigen Behinderung haben.

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Gestartet wurde das OceanRace in Alicante, und führt jetzt über Kapstadt, Abu Dhabi, Sanya (China), Auckland, Itajai (Brasilien), Newport (USA), Lissabon, Lorient (Frankreich) und The Hague (Niederlande) nach Göteborg in Schweden – der Heimat des Volvo-Konzerns. Im Hafen jeder Station wird zusätzlich zu den Offshore-Rennen ein Hafenrennen abgehalten, das Extrapunkte bringt.

Das Ambiente im „Fahrerlager“ ist ganz anders als beispielsweise einem Rennen am Nürburgring. Die Meeresluft weht einem um die Nase und alles ist sehr relaxt. Die Crews bereiten sich mit Dehnübungen auf das Hafenrennen vor und werden dabei von ihren Familien unterstützt. Sich neun Monate nicht sehen zu können, ist dann auch noch mal eine ganz andere Nummer, als ein Dreistunden-Stint bei einem Langstrecken(auto)rennen.

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Man darf gespannt sein, wer am Ende der Odyssee ganz oben auf dem Siegertreppchen steht. Der Favorit oder doch vielleicht ein Außenseiter? In neuen Monaten kann viel passieren. Wer zwischendurch einen Blick auf die Boote werfen will, der findet auf der Website (http://www.volvooceanrace.com/en/home.html) Onboardkameras auf jedem Boot und andere tolle Infos, die man sich bei einem Autorennen nur wünschen kann.

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