MINI Camping: Dreimal raus ins Grüne mit Clubman & Co.

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Jung, hipp, angesagt. Wohl keine andere Autofirma verkauft ihren Lifestyle so erfolgreich wie Mini es tut. Ob man mit den, vornehmlich im urbanen Sektor angesiedelten Stadtflitzern, auch praktische Aufgaben erledigen kann, ist bei den allermeisten Kaufentscheidungen vermutlich eher von untergeordneter Bedeutung. Trotzdem hat Mini das Camping als neue Herausforderung auserkoren und präsentiert der geneigten Kundschaft gleich drei verschiedene Konzepte für die Outdoor-Ferienplanung.

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Das erste stellt sich in Form des Countryman All4 Camp mit Roof-Top-Zelt vor und besteht, wie schon der Name es verrät, aus einer auf dem Dach angebrachten Zwei-Personen-Zeltbox die sich bei Bedarf nach oben ausklappen lässt. Der Allradantrieb des Countryman sollte für die weniger anspruchsvollen Geländegegebenheiten genügen. Damit die eigene körperliche Ertüchtigung aber nicht völlig untergeht, gibt es zusätzlich noch einen Fahrradträger.

Wer das Zelt auf dem Dach zusammengefaltet hat, kann mit dem Allrad-MINI auch neben asphaltierten Wegen seinen Spaß haben.

Wer das Zelt auf dem Dach zusammengefaltet hat, kann mit dem Allrad-MINI auch neben asphaltierten Wegen seinen Spaß haben.

Platz ist in der kleinsten Hütte. Im "Cowley" fehlt es bis auf Stehhöhe an so gut wie nichts.

Platz ist in der kleinsten Hütte. Im „Cowley“ fehlt es bis auf Stehhöhe an so gut wie nichts.

Den Campingbereich ausgelagert hat man hingegen beim zweiten Konzept. Auf den Namen „Cowley“ getauft, finden im Campingwagen neben zwei Bewohnern ein zweiflammiger Gaskocher, ein Wassertank mit Pumpe und Spülgelegenheit, ein Kühlschrank, eine TV bzw. DVD Anlage und ein Solarmodul Platz. Das letztgenannte dient der Stromerzeugung für die beiden verbauten Akkus, die wieder rum ein 230-Volt-Netz bereit stellen. Optisch soll die Formgebung des „Cowley“ an die Mini-Türverkleidung erinnern, die Idee der Schiebefenster entstammt dem Ur-Mini von 1969.

Unterwegs: Weitere Reise-News

Zumindest wer alleine unterwegs ist, wird sich im Clubman Camper durchaus wohlfühlen.

Zumindest wer alleine unterwegs ist, wird sich im Clubman Camper durchaus wohlfühlen.

Deutlich luxuriöser geht es dagegen im Clubvan Camper zu. Auf eine Person ausgelegt, offeriert das auf Basis des Clubman aufgebaute Hotelzimmer neben einer ausfahrbaren Kochzeile mit Propanherd und Kühltruhe, eine Standheizung, Fernseher und Glasdach sogar eine im Fahrzeug integrierte Handdusche und Fön, die den Clubvan endgültig vom Wald-und-Wiesen-Camper abheben.

Ob jemals einige Elemente der Konzeptautos ihren Weg in die Zubehörliste finden werden, bleibt zwar fraglich, dass es aber zumindest nicht völlig abwegig ist mit einem Mini Campen zu fahren, haben die Mini-Mannen trotzdem bewiesen.