Kein Stillstand: 2017 kommt der Tesla Model 3

Keine zwei Jahre ist es her, da galten Elektroautos noch als unbrauchbar, zu teuer und in Sachen Batterieleistung als viel zu ineffizient für den normalen Gebrauch. Dann aber kam Tesla mit dem Model S quasi aus dem Nichts (sehen wir den Tesla Raodster mal als Spielerei am Rande) und feiert seitdem einen Erfolg nach dem anderen, was nicht zuletzt die deutschen Autobauer als gehörige Schlafmützen dastehen lässt. Was im Segment der Luxuslimousinen klappt, wird voraussichtlich auch in der Mittelklasse funktionieren, weshalb Tesla nun neben dem Model X (kommt 2015) auch noch das Model 3 angekündigt hat, das ab 2017 potenziellen BMW 3er-Modellen mit Elektroantrieb gehörig Konkurrenz machen soll.

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Der große Bruder: Der Tesla Model S verkauft sich wie geschnitten Brot. Wurde der Tesla Roadster nur rund 2.500 mal verkauft, wurden allein in 2013 mehr als 22.000 Model S produziert.

Das Mittelklasse-Modell wird derzeit unter der Regie von Chris Porritt, einem ehemaligen Aston Martin Techniker, neu entwickelt und soll im Vergleich zum Model S um bis zu 20% kleiner ausfallen. Nach Spekulationen des Auto Express beruht das Model 3 auf einem neu entworfenem Chassis und soll dank neuer Batterietechnik eine realistische Reichweite von bis zu 320 Kilometer bieten. Letzteres hängt aber vor allem von der weiteren Entwicklung der „Gigafactory“ ab, in der eine bedarfsdeckende Menge an Batterien für den Eigengebrauch, sowie Einheiten für externe Abnehmer wie Mercedes und Co.  gefertigt werden soll. Preislich soll sich das Model 3 bei rund 35.000 Euro einpendeln und damit in direkter Konkurrenz zum BMW i3 stehen.

Tesla-Model_S_2013_1280x960_wallpaper_26Im Gegensatz zum Münchener wird für den Tesla allerdings – wie schon beim Model S – der Strom an den eigenen „Superchargern“ für Kunden umsonst zur Verfügung gestellt. Somit dürfte auch für Unternehmensflotten erstmals ein Elektroauto wirklich interessant werden. Wie ernst es Tesla mit dem Mittelklassenmodell meint, zeigen auch die prognostizierten Verkaufszahlen. Sollen dieses Jahr noch rund 35.000 Autos verkauft werden (allein mit dem Model S), so erhofft man sich für Ende 2020 Absatzmengen im sechsstelligem Bereich.

Galerie: Tesla Modell S

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