Fiat 500X: Kompakter Crossover feiert Premiere in Paris

Nach Fiat 500 (Dreitürer), 500C (Cabrio), 500L (Fünftürer), 500L Living (langer Fünftürer) und 500L Trekking (rustikaler, langer Fünftürer) bekommt die 500er-Familie nun noch eine rustikalere Crossover-Variante mit Namen 500X zur Seite gestellt. Auf dem Pariser Autosalon präsentiert sich das neue, 4,25 Meter lange, 1,80 Meter breite und 1,61 Meter hohe Modell erstmals der Öffentlichkeit. Es ist in zwei Varianten – „einer für die Stadt und einer für das Gelände“ – sowie mit Diesel- und Benzinmotoren und drei Varianten der Kraftübertragung zu haben. Ein manuelles Schaltgetriebe, eine 9-Gang-Automatik sowie eine 6-Gang-Automatik stehen zur Verfügung. Außerdem ist der Fiat 500X wahlweise mit Frontantrieb, Allradantrieb oder Frontantrieb mit „Traction Plus“ Kontrolle erhältlich.

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Zum Start des 500X (dessen Termin noch nicht bekannt gegeben wurde) werden folgende Motor- und Getriebekombinationen verfügbar sein. Der 1.4 Turbo MultiAir II (Benziner, 140 PS, Frontantrieb, manuelles 6-Gang-Getriebe), der 1.6 MultiJet II (Diesel, 120 PS, Frontantrieb, manuelles 6-Gang-Getriebe) sowie der 2.0 MultiJet II (Diesel, 140 PS, Allradantrieb, 9-Gang-Automatik).

Zu einem späteren Zeitpunkt werden drei weitere Benziner- und zwei weitere Diesel-Motor-Kombinationen nachgeschoben. Bei den Benzinern geht es beim 110 PS starken 1.6 „E-torQ“ (manuelles 5-Gang-Getriebe, Frontantrieb) los. Es folgt der 1.4 MultiAir II Turbo mit 170 PS, 9-Gang-Automatik und Allradantrieb sowie für die Märkte außerhalb Europas der 184 PS starke Tigershark 2.4 mit 9-Gang-Automatik und Allradantrieb.

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Ebenfalls verfügbar sein werden dann auch der 1.3 MultiJet II mit 95 PS, manuellem 5-Gang-Getriebe und Frontantrieb, sowie der 140 PS starke 2.0 MultiJet II mit manuellem 6-Gang-Getriebe und Allradantrieb.

Als Besonderheit des neuen Allradantriebs, den sich der Fiat 500X mit seinem Konzernbruder Jeep Renegade teilt, ist man bei Fiat besonders stolz auf das „Achsenseperationssystem“. Es trennt die Hinterachse im Normalbetrieb ab und macht den 500X damit wieder zum Fronttriebler.

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Um den 500X optimal an unterschiedliche Witterungsbedürfnisse und Straßenbedingungen anpassen zu können, bekam der etwas höher gelegte Crossover einen sogenannten „Drive Mode Selector“ spendiert, bei dem in verschiedenen Stufen Einfluss auf Motor, Bremsen, Steuerung sowie Getriebe und Kraftübertragung Einfluss genommen werden kann. Bei den etwas kerniger ausgelegten 500X-Versionen fürs Gelände (zu sehen auf den hier gezeigten Bildern) wird darüber hinaus die „All Wetter“-Einstellung des „Drive Model Selctor“ durch die „Traction-Funktion“ (bei der Allradversion) ersetzt. Wer das kernige Äußere mit dem Frontantrieb kombiniert, der kann das Fahrverhalten über die „Traction Plus-Funktion“ auf „rauem oder schlüpfrigem Terrain“ verbessern.

Informationen zu Verbrauch, Fahrleistungen oder Preisen der einzelnen Motor-Getriebe-Kombinationen gab Fiat noch nicht bekannt.

Galerie: Fiat 500X (Geländevariante)

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