Direkt aus dem Paradies? Opel bringt den Adam

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Auf dem Autosalon Paris im Herbst dieses Jahres ist es soweit, dann feiert der neue Opel Adam seine Weltpremiere (19. September bis 14. Oktober). Und dann geht es, so der Wunsch der Rüsselsheimer Autobahuer, den Konkurrenten aus Fiat 500, MINI, VW Up! und Co. an den Kragen.

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Technisch basiert der nur 3,70 Meter lange Adam auf dem Opel Corsa, mit dem er sich auch die vordere McPherson-Radaufhängung und die hintere Torsionslenkerachse teilt. Und auch bei den Motoren greift Opel ins Corsa-Regal. Wenn der Kleine im Januar 2013 auf den Markt kommt, stehen die bekannten Benziner mit 1,2 Litern Hubraum (70 und 86 PS) sowie der 1,4er-Benziner mit 100 PS bereit. Geschaltet wird jeweils über eine manuelle Fünfgangschaltung, eine Start-Stopp-Automatik ist gegen Aufpreis zu haben. Zu Verbräuchen und Fahrleistungen liegen allerdings noch keine Informationen vor.

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Vor allem optisch soll sich der Adam vom im direkten Vergleich fast schon spießigen Corsa absetzen. Der Kleine punktet mit Designanleihen von Astra, Meriva und Insignia, kann über eine ellenlange Optionen-Liste individuell verändert werden und soll außerdem mit jeder Menge auf junge Menschen zugeschnittenen Multimedia-Schnickschnack punkten. Und selbst ein Parkassistent kann geordert werden – dessen Sinnhaftigkeit ist bei einem Wagen, der 30 Zentimeter kürzer ist als ein Polo allerdings fraglich. Der City-Modus, bei dem die Servolenkung noch leichtgängiger sein soll, klingt indes einleuchtend.

Zu Preisen für den Adam haben sich die Rüsselsheimer bislang nicht geäußert. Doch es wird von einem Einstiegspreis von rund 11.500 Euro gemunkelt. Damit wäre der Adam allerdings nur geringfügig preiswerter als der Corsa.