Ausblick auf den XC90: Volvo Concept Estate

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Volvo schießt momentan ein wahres Studienfeuerwerk ab: Den Anfang machte im vergangenen Jahr das vielgefeierte Concept Coupé, das auf der IAA das Licht der Welt erblickte und mehrheitlich in guter Erinnerung geblieben sein dürfte. Auf der Auto Show in Detroit schließlich folgte mit dem Concept XC Coupé ein Crossover-SUV-Coupé, das viele Designanleihen an der vorherigen Studie nahm und sie in ein höhergelegtes Format konvertierte. Für den bevorstehenden (6. bis 16. März 2014) Auto Salon in Genf hat Volvo nun das Concept Estate angekündigt. Also kein Coupé mehr,  jetzt spielt der Kombi die Musik.

Im Fahrbericht: Der Volvo XC90 D5 Heico
Die Vorstellungsreihenfolge hat einen bestimmten Hintergrund: Im Herbst dieses Jahres wird Volvo nach gut 12 Jahren Bauzeit einen neuen XC90, das Oberklasse-SUV der Schweden, vorstellen. Dieser wird viele Merkmale der bis dahin gezeigten Studien in sich vereinen und damit die neue Designlinie der Schweden in der Serienproduktion einleiten. Da wären die schmaleren, weiter in die Breite gezogenen Scheinwerfer an der nach wie vor steil stehenden Frontpartie. Auch der Kühlergrill betont stärker als zuvor die Breite des Fahrzeugs und soll es gleichzeitig dynamischer wirken lassen.

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Ob die sonstigen Designmerkmale des Concept Estate ihren Weg in die Serie finden werden dürfen wir aber getrost bezweifeln. Die Ähnlichkeit zum „Schneewittchensarg“ genannten P1800 ES aus den Siebzigerjahren ist kaum zu übersehen. Eine coupéartige Linienführung, das lange hintere Seitenfenster und lediglich zwei Türen, die den Weg zum bewusst auf Retro getrimmten Innenraum öffnen, sollen klar den Bezug zur Volvo-Geschichte herstellen. Innovativ hingegen das Bedienkonzept: Bis auf wenige wichtige Fahrzeugfunktionen verabschiedet sich Volvo vollständig von der Schalterklaviatur und setzt stattdessen auf Touchscreen-Technik. Humorvoll zeigen sich die Schweden aber auch: Unter dem durchsichtigen Ladeboden im Kofferraum findet sich das in Schweden besonders beliebte Spiel namens „Kubb“. Und falls mal schlechtes Wetter herrscht sind Regenjacken auch an Bord. Die wird man sich später beim neuen XC90 aber vermutlich weiterhin selbst kaufen müssen.