Aston Martin: Übernahme durch Mercedes?

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Wird Aston Martin Teil des Mercedes-Benz Konzerns? Glaubt man aktuellen Berichten der Autocar, steht der Konzern aus Stuttgart vor einer Mehrheitsbeteiligung bei dem britischen Traditionshersteller. Eine Übernahme, die gleich aus mehrerer Sicht Sinn ergeben würde.

Zum einen wurde bereits eine Kooperation zwischen AMG und Aston Martin bezüglich des Austauschs von Motorentechnologie abgeschlossen, im Gegenzug übernahm Mercedes fünf Prozent Anteilsaktien. Eine weitere Übereinkunft für die gemeinsame Nutzung von elektronischen Bauteilen steht kurz vor der Vertragsunterschrift. Die nächsten Aston Martin-Modelle werden also antriebstechnisch wohl mit aufgeladenen Motoren aus Affalterbach bestückt werden. Viel wichtiger aber wäre die gemeinsame Nutzung von Plattformen. Der aktuelle Vantage ist hoffnungslos überaltet, viel zu schwer und bietet quasi keine elektronischen Fahrhilfen. Eine Neuentwicklung ist unvermeidlich und da Mercedes mit dem “GT AMG” ein ähnliches Modell unmittelbar vor der Serienfertigung hat, wäre eine gemeinsame Plattformnutzung für beide Seiten von Vorteil.

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Aston Martin würde also vor allem von dem technischen Know-How der Deutschen profitieren, während sich Mercedes mehr Prestige ins Konzerngefüge holen würde, das die Konkurrenz in Form von BMW durch Rolls Royce und VW durch Bentley bereits hat. Bevor es zu einer Übernahme kommen kann, sind allerdings einige bürokratische Hürden zu nehmen: So stieg beispielsweise erst letztes Jahr eine Investorengruppe mit über 150 Millionen Britischen Pfund bei Aston Martin ein (37,5 Prozent der Aktien). Von Seiten Mercedes wird ein Übernahmeinteresse zum jetzigen Zeitpunkt weder negiert noch bestätigt.