Vorstellung in Paris: Das ist der neue Renault Espace

Bereits im vergangenen Jahr hatte Renault mit der Studie „Initiale“ einen Ausblick auf den kommenden Espace gezeigt. 25 Jahre nach der Präsentation des „Raumschiffs“, des ersten Espace, kommt eine runderneuerte Auflage ans Tageslicht und soll endlich wieder Vorreiter der Van-Klasse werden – also das erreichen, was seinem Vorgänger irgendwie nicht richtig geglückt war.

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Dabei sind die Außenabmessungen beinahe gleich geblieben: In Länge (4,85 Meter) und Breite (1,87 Meter) entspricht der neue Espace etwa der alten Langversion, allerdings ist die Neuauflage deutlich flacher (minus 6,3 Zentimeter), was besonders der Optik zugute kommt: Der Espace steht nun deutlich stämmiger und dynamischer auf der Straße. Dennoch wurde die Bodenfreiheit um ganze vier Zentimeter erhöht, was dem Renault einen gewissen Offroadcharakter verleiht. Kann ja nie schlecht sein, sowas.

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Platz gibt es nach wie vor reichlich, nun sogar für bis zu sieben Personen: Zwei Einzelsitze ganz hinten verschwinden auf Knopfdruck einfach im Kofferraumboden. Die Top-Ausstattungsvariante trägt den Namen der Studie „Initiale“ und erhält ganze sechs Einzelsitze. Als Extra ist ein über alle Sitzreihen reichendes Panoramadach erhältlich, das sich automatisch verdunkelt, wenn die Sonne zu sehr blendet. Kleine Details, die den Alltag vereinfachen und den Espace wieder an die Spitze katapultieren sollen.

Ein solches Detail ist auch die auf Fußbewegungen reagierende elektrisch betätigte Heckklappe, die den Laderaum mit einer Kapazität von 660 bis über 2.000 Liter Kofferraumvolumen freigibt. Oder auch das Cockpit mit TFT-Display und optionalem Head-Up-Display sowie das serienmäßige Multimedia-System mit Online-Zugang und Touchscreen. Ein Fahrerlebnisregler mit vier Fahrprogrammen gehört inzwischen offenbar in fast jedes Auto, so auch in den Espace.

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Zum Rollen bringen den neuen Espace vorerst drei Motorvarianten: Zwei Diesel mit 130 PS und 320 Newtonmetern (Single-Turbo) respektive 160 PS (380 Newtonmeter, Bi-Turbo) und der Top-Benziner mit ebenfalls 1,6 Litern Hubraum und 200 PS (260 Newtonmeter) stehen zur Wahl. Als weitere Schmankerl sind Allradlenkung (mitlenkende Hinterräder), Allradantrieb und Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe zu nennen.

Ja, Renault lehnt sich mit dem neuen Espace nicht weit aus dem Fenster, wenn sie mit ihm zurück an die Spitze der Van-Klasse wollen. Man darf gespannt sein, wie er sich seinen Mitbewerbern gegenüber schlagen wird.

Galerie: Renault Espace (2015)

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