Smart escooter kommt 2014 auf den Markt

Der „escooter“ kommt. 2010 noch als Studie enthüllt, soll der Elektroroller schon 2014 erhältlich sein. Das verkündete Smart auf dem internationalen Händler-Meeting in Davos (Schweiz). Für Smart und den Mutterkonzern Mercedes-Benz sei dies ein Teil des „Mobilitätskonzeptes für die Stadt“, so die Pressemitteilung.„Wer an Mobilität in der Stadt denkt, muss an smart denken“, formuliert Dr. Annette Winkler – Leiterin Smart – die Zielsetzung.  „Hierfür bieten wir die passenden emissionsfreien Fahrzeuge für jeden Bedarf. “ Bereits auf dem Pariser Automobilsalon 2010 zeigte Smart, wie die Fortbewegung in urbanen Ballungszentren bald aussehen könnte. „Das unkonventionelle Design der Marke gepaart mit stadtgerechter Funktionalität und einem hohen Technologieanspruch, der sich unter anderem im besonders effizienten und leistungsfähigen Antriebspaket dokumentiert, verleihen den smart Elektromodellen eine Sonderstellung“, so der Hersteller.

Der vollelektrische escooter wird innerhalb der nächsten zwei Jahre Premiere feiern. Das Design der escooter-Studie wird nochmals weiterentwickelt. Das natürliche „Revier“ des ebenso praktischen wie unkonventionellen Smart escooter sei die Großstadt, wo er vielfältige Einsatzmöglichkeiten biete, so Smart: „Im urbanen Verkehr stellt der Elektro-Roller eine sinnvolle Ergänzung oder Alternative zum Auto dar – mit einer wegweisenden Sicherheitsausstattung“, so der Hersteller weiter. Letztere beinhaltet einen Airbag, ein Antiblockiersystem ABS und einen Totwinkel-Assistent.

Doch auch andere Produkte des smart Mobilitätskonzeptes zur emissionsfreien Fortbewegung zeigen Entwicklung. Etwa das Smart ebike. Zum Verkaufsstart im April oder Mai dieses Jahres ist es zunächst in zwei Farbvarianten erhältlich: in crystal white mit electric green Akzentteilen sowie in dark grey matt mit flame orange Akzentteilen. Die Preise starten in Deutschland bei 2.849 Euro (inklusive Mehrwertsteuer). Auch der Sicherheitsaspekt wurde bei Smart durchdacht, so verfügt das ebike über hydraulische Scheibenbremsen an beiden Achsen sowie über einen wartungs- und schmiermittelfreien Carbonzahnriemen. Ebenfalls mit an Bord sind serienmäßig ein USB-Anschluß, mit dem das Smartphone durch die eigens entwickelte App zur Informationszentrale wird. Die Reichweite gibt smart mit bis zu 100 km mit einer Batterieladung an. Ebenso wie der „escooter“ soll das neue „ebike“  ohne Führerschein fahrbar sein, um so eine breitere Käuferschicht anzusprechen. Denkt man jedoch an jetzige Verkaufspreise elektrischer Roller und Fahrräder, wird der Kundenkreis wohl eher nicht sehr breit gefächert sein.

Ein paar Monate nach dem ebike – nämlich im Sommer 2012 – soll der Smart ForTwo eco Drive, nun wahlweise als Coupe oder Cabrio, erhältlich sein. Für einen Kampfpreis von unter 21.000 Euro soll der Smart in der Liste stehen, zuzüglich einer Monatsmiete von unter 75 Euro für den Lithium-Ionen Akku. Mit dem neu entwickelten 55 kW Elektromotor sind Geschwindigkeiten über 120 km/h möglich und eine Reichweite von über 140 km. Das Thema der Ladezeiten hat sich hier ebenfalls relativiert – in acht Stunden sei der smart wieder „voll getankt“, heißt es,