Sie träumen von einem Porsche oder einem anderen Luxusauto? Die wenigsten Menschen können das Auto direkt bar zahlen, glücklicherweise ist es aber auch nicht nötig. Denn Autohändler und Banken bieten verschiedene Möglichkeiten der Autofinanzierung an. Die Zinsen sind niedrig, aber einige Finanzierungsmöglichkeiten bergen ein Risiko.

Finanzierung über den Autohändler

Wenn Sie das Auto zum Beispiel bei einem Porsche Händler oder einem anderen Händler für Luxusautos kaufen, können Sie den Wagen über den Autohändler finanzieren. Die Konditionen über die Hausbank des Autohändlers sind häufig günstig, allerdings hat die Sache in der Praxis möglicherweise einen Haken. Denn die Finanzierungsmodelle der Autohändler gelten immer nur für bestimmte Modelle oder sind an den Kauf weiterer Leistungen gebunden. Zudem ist der Kauf eines Autos bei Barzahlung häufig günstiger. Zwar ist die Finanzierung über die eigene Hausbank möglicherweise teurer, dafür bekommen Kunden dann aber beim Autohändler einen besseren Preis.

BMW-7er-2015Traumauto durch Ratenzahlung finanzieren

Der Ratenkredit ist der Klassiker, Kunden zahlen diesen Kredit in monatlichen Raten ab. Wer bereits einen Eigenanteil leisten kann, zahlt in der Regel sogar vergleichsweise niedrige Raten. Sobald der Kredit abbezahlt ist, gehört das Traumauto dem Kunden. Nachteile hat diese Möglichkeit nur dann, wenn die eigene Bonität von der Bank nicht hoch eingeschätzt wird. Personen mit SCHUFA Eintrag, Geringverdiener oder Selbstständige bekommen in der Regel Ratenkredite nicht oder nur zu schlechten Konditionen. Um das beste Angebot für einen Ratenkredit zu finden, sollte zunächst ein unabhängiger Kreditvergleich herangezogen werden. Je länger die Laufzeiten, desto höher sind in der Regel die Zinsen, deswegen empfiehlt der ADAC eine maximale Laufzeit von fünf Jahren für die Finanzierung des Traumautos.

3-Wege-Finanzierung

Die Banken der Autohändler bieten ihren Kunden häufig eine sogenannte 3-Wege-Finanzierung an. Hierbei handelt es sich um eine Kombination verschiedener Finanzierungsmodelle. Der Kunde zahlt wie bei einem Ratenkredit eine monatliche Rate, die allerdings im Vergleich zu einem klassischen Ratenkredit niedriger ausfällt. Ist der Vertrag ausgelaufen, hat der Kunde drei verschiedene Möglichkeiten. Er kann das Auto wie bei einem Leasingvertrag zurückgeben, sich für eine Anschlussfinanzierung entscheiden oder eine Schlussrate zahlen. In der Praxis ist dieses Modell allerdings häufig nicht vorteilhaft. Aufgrund der niedrigen monatlichen Raten ist bei Abschluss des Vertrages nur ein Teil des Traumautos finanziert. Die Anschlussfinanzierung wird meistens deutlich teurer als ein gewöhnlicher Kredit. Lediglich wenn das Auto anschließend zurückgegeben werden soll, macht die 3-Wege-Finanzierung überhaupt Sinn. Hierbei muss aber beachtet werden, dass bei einem schlechten Zustand des Wagens weitere Zahlungen zu erwarten sind.

Fazit: Wer einen Porsche oder ein anderes Luxusauto kaufen möchte, hat in den meisten Fällen drei Möglichkeiten der Finanzierung: den klassischen Ratenkredit, die Finanzierung über den Autohändler oder eine 3-Wege-Finanzierung. Bei guter Bonität ist ein klassischer Ratenkredit normalerweise die beste Lösung.