Viele Politiker fordern, dass schon in einigen Jahren ein Verbot für Diesel und Benzin PKWs verhängt werden soll und nur noch Elektrofahrzeug auf den Straßen Deutschlands unterwegs sind. Doch wie realistisch ist dieses Verbot und lohnt es sich überhaupt, auf Elektro umzusteigen? Die Kosten für elektrobetriebene Fahrzeuge sind hoch, aber trotzdem will die Regierung, dass die Nachfrage steigt. Seit Juni gibt es sogar eine Prämie, wenn sie ihr altes Fahrzeug gegen ein E-Auto eintauschen. Doch beantragt wurde diese Prämie bisher nur wenige hundert Male. Ein Test des ADAC zeigt, dass auf die Prämie von ca 4000 Euro die höheren Gesamtkosten von E-Autos nicht ausgleichen kann. Allein zwei Stromautos kommen insgesamt günstiger als ihre Benzin Alternativen. Die Elektoversion der Mercedes B Klasse und der Kia Soul EV.

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Kia Soul EV 2015

E-Mobile im Test

Im Test wurde von einer Laufleistung von 15000 Kilometer im Jahr ausgegangen, mehr wäre für die E-Autos auch unrealistisch, da sie auf Grund ihrer kurzen Reichweite von maximal 200 Kilometern eher für kurze Strecken genutzt werden. Werden die Laufleistungen höher, wird auch der Kostennachteil kleiner, er verschwindet aber nicht. Selbst die Tatsache, dass das Laden teilweise gratis ist, und damit die Kilometer Kosten um zwei bis vier Cent sinken, gleicht den Nachteil nicht aus. Schwierig lässt sich allerdings beurteilen, wie sich Vorteile von Sonderparkplätzen, niedrigere Parkgebühren oder Nutzung von Busspuren auf das Portemonnaie auswirken.

E-Mobile im Internet

Natürlich haben Elektrofahrzeuge auch schon einen ordentlichen Eindruck in der populären Kultur hinterlassen. Zahllose Memes beschäftigen sich mit Elektrofahrzeugen und vor allem auch in der amerikanischen TV-Kultur werden Elektrofahrzeuge immer gerne als witzige Herabwürdigungen spleeniger Nerds verwendet. Doch das ist noch längst nicht alles, selbst Slot Spiele Online zu spielen ist heute nicht mehr möglich ohne über ein entsprechendes Game zu stolpern.

Hybridfahrzeuge im Vergleich

Auch die vier beliebtesten Plug In Hybride sind in ihren Gesamtkosten höher als Benzin und Dieselmodelle. Und auch trotz Förderung sind sie noch teurer als normale Hybridmodelle. Wer sich allerdings trotzdem für ein Strom oder Plug In Hybridauto interessiert, bekommt die erste Hälfte der Förderung, also jeweils 2000 oder 1500 (E-Auto, Plug In) direkt vom Händler vom Kaufpreis abgezogen. Allerdings sollten sie aufpassen, dass dadurch nicht der übliche Rabatt beim Autokauf entsprechend kleiner ausfällt.

Wie funktioniert das Ganze?

Der Kaufvertrag, der belegt, dass der Händler die erste Hälfte der Prämie abgezogen hat, beantragt der Käufer dann beim BAFA den Rest der Prämie. Außerdem wird die Prämie nur bis zu einem Kaufpreis von bis zu 60000 Euro gezahlt und dies bis Ende 2019, und auch nur bis die für die Prämie vorgesehenen 1,2 Milliarden Euro verbraucht sind. Bevor sie also einen der neuen Hybride kaufen, sollten sie einiges beachten. Auch das eigene Fahrverhalten analysieren. E-Autos machen in Ballungsräumen und Großstädten Sinn, in denen es viele Lademöglichkeiten gibt. Für Pendler zum Büro zum Beispiel. Ist die Strecke weit, hügelig oder fährt man auch im tiefsten Winter, kann die Reichweite deutlich sinken und das Auto zu einer Kostenfalle werden lassen.