Kultiges Retro-Retro-Mobil: PGO Echo vorgestellt

Die Firma PGO ist bisher an Ihnen vorbeigegangen? Keine Panik, viel verpasst haben Sie nicht. Doch auch wenn die Franzosen bisher nicht durch besonders hohe Verkaufszahlen auf sich aufmerksam machen konnten, sind sie mehr als nur einen schnellen Blick in eine Internet-Suchmaschine wert.

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Die ersten Modelle fertigte PGO bereits in den 80er-Jahren, besonders bekannt sind Replika-Kits der AC Cobra oder des Porsche 356. Nach der Neugründung im Jahr 2000  und der Retro-Welle im Automobilbau besann man sich bei PGO ebenfalls auf etwas vollkommen neues: Mit dem Speedster II entstand im südfranzösischen Saint-Christol-lès-Alès eine Neuinterpretation des Porsche 356 Speedster. Die Technik basierte weitgehend auf dem Peugeot 206, Motor und Getriebe sind jedoch sportlich in der Fahrzeugmitte verbaut. Dank seines geringen Gewichts von deutlich unter einer Tonne und Motoren mit bis zu 140 PS Leistung bringt der PGO Speedster deutlich mehr Fahrdynamik, als es sein 50er-Jahre-Aussehen vermuten lässt.

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Nun kommt der Echo und dieser ist nicht mehr und nicht weniger eine Retro-Variante des Retro-Speedsters. Mit allerlei Attributen aus dem zeitgenössischen Rennsport versehen – ob Helmablage, Tripmaster oder schwarze Felgen mit Zentralverschluss-Optik – dieser PGO dreht endgültig die Zeit zurück. Auch die Farbkombination entspricht historischen Vorbildern, die Technik bleibt allerdings im Vergleich zum Speedster II unangetastet. Was das gute Stück am Ende kosten soll, ist noch nicht bekannt.